KlangRäume - Freude mit Musik

KlangRäume - Namensgebung - Leitbild 

Die Erfahrung von Musik führt uns Menschen in einen Raum der inneren Stille.

Dies vor allem, wenn man selber Musik macht. Mit anderen Menschen gemeinsam Musik zu machen bedeutet, Kontakt, Kommunikation, Verbindung, Beziehung, Austausch, Schwingung mit dem jeweils anderen ohne Worte, Gedanken, Verstrickungen.

Musik bildet „Klangräume“. Es gibt in der Natur keinen reinen „Ton“. Jeder „Ton“ schwingt mit einem Spektrum an Obertönen und wird so zum „Klang“. Diese Klänge umhüllen uns, unser Sein, verbinden uns mit allen übrigen Geschöpfen. Wenn wir Musik spielen, umgeben uns diese Klänge – KlangRäume.

Klänge, Zusammenklänge bilden in der Luft Klanggestalten, wie eigene Räume, in die wir eintreten können, uns einschwingen, mitschwingen. In diesem Erleben können wir auf einer tiefer liegenden inneren Ebene Freude empfinden. 

So entstand der Name: KlangRäume – Freude mit Musik. 

Musik gehört elementar zum Leben.

In den Werken der Vergangenheit, in den Liedern, Tänzen und Spielstücken spiegelt sich ein Teil unserer Kultur, ein Teil des Lebens von Menschen, die vor uns waren, die aber genauso fühlten wie wir heute. Musik handelt von menschlichen Emotionen und vermittelt diese. Musik verbindet uns mit der Kultur. Musik schafft Kultur. Musik gehört zu Festen. Eine Feier ohne Musik können wir uns kaum vorstellen.

Deshalb sollten wir Musik kennen, Musik hören, Musik spielen, Musik singen.

KlangRäume will einen Beitrag zur Kultur leisten, zur Stille, zum Glück und zum Frieden jedes einzelnen.

 

Exkurs

Wird von „Ton“ gesprochen, so ist damit eigentlich nur der Sinuston gemeint. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er keine Obertonschwingungen hat. Wird ein Sinuston aufgezeichnet, so ergeben seine Schwingungen eine Sinuskurve.

Mit moderner Computertechnik kann ein „Klang“ von seinen Obertonschwingungen bereinigt werden und so als reiner „Ton“ ertönen (erklingen wäre hier wohl unpassend). In der herkömmlichen Instrumentalmusik gibt es keinen reinen Sinuston, in der elektronischen Musik hingegen schon.

Ein klassisches Musikbeispiel, das mit dieser Technik arbeitet, ist von Eugen Otto Herberth Eimert „Epitaph auf Aikichi Kuboyama“, in dem die Auswirkungen des Atombombenabwurfes auf Hiroshima mit den Mitteln technischer Verfremdung musikalisch reflektiert werden. 

 

 

 

KlangRäume    klangraum(at)freude-mit-musik.de